Berichte von 10/2014

Stromausfall und Unwetter

Freitag, 31.10.2014

Hallo zusammen!

Am Dienstag zog über Buenos Aires ein unfassbares Unwetter hinweg. Wer Regen und Blitze hier erlebt hat, für den sind Unwetter in Deutschland nur ein kleines Übel. Stundenlanger Platzregen und Blitze im Sekundentakt haben Strom- und Wlannetze flachgelegt. Max und mir blieb nichts anderes übrig als im Dunkeln zu verharren. Seit Donnerstag läuft jedoch wieder der Strom und seit heute auch das Wlan.

Leider hat mein Handy einen Schaden vom Unwetter ( entweder Wasserschaden oder einen Stromschlag, weil es beim Unwetter an der Steckdose hing). Aus diesem Grund wird es zunächst erstmal keine Fotos mehr geben. Handys sind hier leider sehr teuer, weshalb ich noch schauen muss, was ich jetzt mache.

 

Bis dahin!

Wochenende in Cardales

Montag, 27.10.2014

Am Freitag habe ich zunächst im Kindergarten gearbeitet. Mir erscheint der Kindergarten sehr strukturiert und es werden tolle Aktivitäten angeboten. So haben wir Freitag vormittags mit den Kindern gemeinsam einen Obstsalat zurechtgeschnitten und ihn anschließend gemeinsam im Park gegessen. Echt schön!

Am Nachmittag fiel der Gemüsegarten aus, da die Vorbereitungen auf den Theaterauftritt der Grundschule Priorität hatten. Am Abend wurde schließlich der Rattenfänger von Hammeln von der gesamten Grundschule gemeinsam auf Englisch aufgeführt. Über eine Leinwand liefen nebenher für die zahlreichen Besucher spanische Untertitel. Max und ich schauten uns gemeinsam das Stück an und gingen abends noch ein Eis essen.

Am Sonntagmorgen habe ich beim Familientag geholfen. Auf dem Schulgelände wurden zahlreiche Spielstationen aufgebaut und Livemusik gespielt. Gemeinsam mit einem anderen Lehrer betreute ich die Dart-Station. Mittags besuchte uns noch der Freiwillige Jeremias aus Pilar. Am späten Nachmittag wurden wir von einer befreundeten Lehrerin zum Abkühlen in ihrem Pool eingeladen. Nachdem die drei bewachenden Schäferhunde und ihr Welpe erkannt hatten, dass Max und ich keine Gefahr darstellen, verbrachten wir einen schönen Nachmittag.

Am Abend waren wir schließlich von den Eltern vom befreundeten Deutschlehrer Facu zum Asado (argentinische Form des Grillens) eingeladen. Wie auf dem Foto zu erkennen ist, verzehrten wir große Mengen Fleisch. Wir sprachen viel Spanisch und hatten gemeinsam mit Facu, seiner Frau und seinen Eltern einen tollen Abend.

Am Sonntag schliefen wir zunächst aus und gingen dann Kayak fahren. Dazu schreibe ich jedoch heute Abend etwas, sobald ich die Fotos geschickt bekommen habe. Achja, die wunderschöne Spinne auf dem einen Foto lief beim Asado durch das Zimmer und wurde von der Badelatsche von Facus Papa getötet. Angeblich ist sie ungefährlich, sieht für mich aber gefährlich aus!

Kurzes Update

Donnerstag, 23.10.2014

Hier in Cardales ist es eine Schulwoche, wie jede andere. Während wir mit der einen Deutschschülern ein erstes Projekt über Sehenswürdigkeiten in Deutschland auf die Zielgerade bringen, werden wir schon bald ein anderes über Essen und Kultur mit einer anderen Schülerin starten. Diese Methode stellt für die Schüler eine willkommene Abwechslung zu Hörverstehensübungen und Diktaten dar.

Im Sportunterricht werden bis Ende November, als bis zu den Sommerferien, schulinterne Turniere durchgeführt. Hier bin ich besonders als Schiedsrichter gefragt. Im Kindergarten geht alles seinen normalen Gang, während im Gemüsegarten immer mehr Pflanzen zu ernten sind. Aus diesem Grund haben Max und ich große Salatmengen in den letzten Tagen verzehrt (siehe Foto). Hoffentlich kriege ich nicht bald den von Mama oft angekündigten Vitaminschock!

Ansonsten kriegen wir meist Essen von der Schulmensa, um uns abends etwas zu kochen. Meistens kriegen wir Nudeln und Soße. Alle paar Wochen gönnen wir uns jedoch auch etwas im Supermarkt und kochen uns was Besonderes. Für das heutige Essen haben wir heute insgesamt über 2h gebraucht, was an einer einzigen Kochplatte liegt (aber hat sich gelohnt-siehe Foto). Rund um den Tisch findet unser WG-Leben statt. Er steht zwischen unseren Betten und ist Küche und Esszimmer zugleich. Unser "Spüle" hingegen, befindet sich im Badezimmer. Sämtliches Geschirr wird im Bidet gewaschen (siehe Foto).

Ansonsten gibt es noch zwei tolle Neuigkeiten! Zunächst einmal haben wir ein Mückennetz bekommen. Man mag meinen unsere Wohnung sei jetzt mückenfrei, ist sie jedoch nicht. Wir haben bloß weniger Mücken. Die zweite Neuigkeit ist, dass Max und ich seit heute beide ein Fahrrad haben. Die 30minütigen Fußmärsche ins Dorf für einen kurzen Einkauf haben sich auf eine kurze Radtour verkürzt. Wir freuen uns beide sehr!

 

Tiere, Jineteada und Kriminalität

Montag, 20.10.2014

Gestern Abend habe ich erstmals so lang an meinem Blogeintrag geschrieben, dass ich nicht mehr angemeldet war und der Text leider nicht gespeichert werden konnte. Heute wage ich einen neuen Anlauf und werde mich wohl etwas kürzer fassen.

Freitag haben wir uns einen ruhigen Abend in Los Cardales gemacht und sind abends mit der Deutschlehrerin Claudia in einen Biergarten gegangen. Auf dem Weg dorthin haben wir unser erstes Oppussum gesehen. Zudem präsentierte sich unser Haustier "DIE Spinne" erstmals komplett. Angeblich gibt es hier keine gefährlichen Spinnen, nichtsdestotrotz habe ich wirklich Respekt vor der Spinne.

Am Samstagvormittag sind wir gemeinsam mit einem Couchsurfing-Kontakt zu einem Jineteada bei Tigre. Hierbei werden junge Pferde zunächst sehr aggressiv und wild gemacht. Anschließend setzt sich ein Gaucho auf eben dieses Pferd und versucht es unter Kontrolle zu kriegen. Gelingt ihm das nicht, nehmen ihn zwei andere Reiter vom Pferd (siehe Foto). Durch diese Methode sollen sich die jungen Pferde angeblich an ihre Reiter gewöhnen.

Nach dem Jineteada wurde zunächst bis 23:00 Folklore gespielt und anschließend brachte ein DJ die Menge zum Tanzen. Diese Menge bestand ausschließlich aus argentinischen Studenten, weshalb wir viel Spanisch sprechen konnten. Ein rundum gelunger Abend, der bis in die frühen Morgenstunden ging.

Am nächsten "Morgen" um 2Uhr haben Max und ich uns von unserem Couchsurfing-Kontakt aus zur Reserva Ecologia Costanera Sur aufgemacht. Dieser  riesige Park grenzt an das Hochhausviertel Puerto Madero an der einen Seite, an der anderen Seite an den Rio de la Plata. Es ist ein sehr schöner Ort, sich von der lauten Stadt zu erholen. Zudem beherbergt die Reserva eine große Vielfalt an Vögeln und sogar einen 1m großen Leguan haben wir gesehen.

Auf dem Weg zu diesem Park, wurde unsere Laune jedoch schon stark betrübt. Erstmals sind wir direkt mit Kriminalität in Berührung gekommen. Eine Frau hat uns unauffällig mit einer vogelkotähnlichen Flüssigkeit bespritzt, um uns anschließend beim Saubermachen zu helfen (siehe Foto). Schnell haben Max und ich uns an die Vorbereitungsseminare erinnert und machten uns aus dem Staub. Denn während die Frau einen mit dem Putzen ablenkt, versucht sie einen zu beklauen. In ihrer Hosentasche haben wir noch die Flasche mit dem Kot gesehen. Gut, dass uns nichts geklaut wurde! Von nun an stanken wir jedoch entsetzlich und waren geschockt, wie dreist diese Frau war.

Abends machten wir uns auf den Weg nach Cardales und gingen recht früh schlafen. Jetzt beginnt wieder eine neue Schulwoche.

Schulleben

Freitag, 17.10.2014

Jeden Tag wird es hier ein bisschen heißer. Es kommt mir schon jetzt vor, als hätten wir den deutschen Hochsommer. In diesem Eintrag möchte ich etwas genauer auf meinen Arbeitsalltag eingehen.

Wie ich bereits erwähnt habe, arbeite ich im Kindergarten, in der Grundschule, sowie in der weiterführenden Schule.

Im Kindergarten begleite ich hauptsächlich die Kinder, während sie spielen. Wir basteln mit Knete, bauen mit Bauklötzen, malen und "spielen kochen". Anschließend gehen wir meistens raus in den Garten des Kindergartens. Dort spielen wir gemeinsam Fangen und bauen Sandburgen. Für die Kinder ist es eine tolle Abwechslung, mit uns "Neuen" zu spielen. In Zukunft werde ich hoffentlich die Kinder noch besser verstehen. Ich habe jedoch das Gefühl, dass es insgesamt jeden Tag ein bisschen besser wird. Nur bei den ganz kleinen Kindern merke ich oft, dass ich fast nichts verstehe.

In der Grundschule helfe ich im Sportunterricht und im Gemüsegarten. Im Gemüsegarten pflanzen wir bei gutem Wetter viel Gemüse an und wenn es nichts zu ernten gibt, jäten wir Unkraut. Noch muss ich viel lernen über den Gemüsegarten. In einigen Wochen ist es jedoch geplant, dass ich meine eigene Gruppe bekomme, der ich erkläre, welches Gemüse heute wie und wo gepflanzt oder geerntet wird. Bei schlechtem Wetter bleiben wír in der Klasse und lernen etwas Theoretisches, wie beispielsweise, welche Tiere nützlich und welche schädlich sind.

Ansonsten helfe ich noch beim Sportunterricht. Insbesondere durch meine Zeit als Fußballtrainer kann ich hier immer wieder eigene Übungen reinbringen. Oft werde ich auch als Schiedsrichter beim Fußballspielen benötigt. Dank meines inzwischen recht gut ausgebildeten Fußballvokabulars, klappt das ganz gut. Ansonsten finden häufig Wettkämpfe und gemeinsame Sportveranstaltungen mit einer Partnerschule statt.

In der weiterführenden Schule helfe ich im Deutschunterricht und im Sportunterricht. Zudem werde ich in den nächsten Wochen in den Mathematikunterricht gehen. Im Deutschunterricht stellen Max und ich eine sehr große Hilfe dar: Wir machen Einzelstunden mit den besonders begabten Deutschschülern. Während ein Schüler insbesondere an seinem Hörverstehen arbeiten muss, arbeiten wir mit einer anderen an Diktakten. Mit einer Schülerin erarbeiten wir gemeinsam eine Powerpoint-Präsentation über Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Der Sportunterricht läuft in der weiterführenden ähnlich wie in der Grundschule ab.

Ab nächster Woche werden Max und ich auch im nahgelegenen Altersheim helfen. Berichte kommen dann!

Ich hoffe ihr habt einen kleinen Eindruck von meiner Arbeit bekommen. Falls es Fragen gibt, nutzt die Kommentarfunktion. Ich freue mich über jedes Kommentar!

normale Woche und aufregendes Wochenende!

Dienstag, 14.10.2014

Endlich kann ich wieder was erzählen! Zunächst hatte ich nicht genug zu erzählen und schließlich versagte das Wlan immer dann, wenn ich gerade etwas schreiben wollte. Aus diesem Grund wird der Blogeintrag heute etwas länger.

Die Schulwoche:

Es handelte sich um eine typische Schulwoche, in der ich in der Grundschule, in der weiterführenden Schule und im Kindergarten geholfen habe. Besonders die Zeit im Kindergarten bereitet mir unfassbar viel Freude, wie man auf den Fotos vielleicht erahnen kann. Zudem ist oben bei den Fotos das Foto und der Text zu finden, mit denen Max und ich auf der Seite der Höltersschule vorgestellt wurden. Abends gingen wir zwei Mal Volleyball spielen und waren die übrigen Tage an unser Zimmer gebunden, da es immer wieder sehr stark regnete.

 

Wochenendausflug:

Am Freitagnachmittag machte ich mich gemeinsam mit Jeremias auf die Reise nach Tandil, eine sehr touristisch geprägte Stadt mit einigen kleinen Bergen. Nach 11h Anreise kamen wir abends um 24:00 an. Wir setzten uns zunächst in ein Steakrestaurant und gingen im Morgengrauen los. Wir besichtigten zahlreiche Attraktionen, die eigentlich mit dem Auto von den Leuten erreicht werden sollen. Zu den meisten schönen Orten gab es also asphaltierte Straßen, was mir persönlich nicht so gut gefiel. Zudem waren die Distanzen sehr groß, sodass wir am Ende des Tages um 19:00 ca 50km mit Trekkingrucksack trotz größter Müdigkeit zurückgelegt hatten.

Doch bereits die ersten Stunden im Morgengrauen entpuppten sich als wahrer Nervenkitzel. Da wir zu dem Zeitpunkt noch nicht die neueste Karte besaßen, steuerten wir geradezu in ein unheimliches Viertel, in dem uns zahlreiche Straßenhunde zu bedrohen versuchten. Zuweilen liefen bis zu 6 Hunde bellend hinter uns her.

Nachdem wir das Viertel durchquert hatten, stellten wir fest, dass wir erneut dort lang müssten, da die Straße (über 1.5km) eine Sackgasse war. Wir entschieden uns jedoch über unzählige Weiden, Zäune und Bäche dem Viertel aus dem Weg zu gehen und waren froh, als wir nach weiteren 2h wieder asphaltierten Boden unter unseren Füßen hatten.

Wir wanderten als zum Centinela ( der Fels, der runter zu fallen scheint). Es handelt sich jedoch nur um eine Plastiknachbildung, da das Original vor vielen Jahren heruntergefallen ist. Auf dem Weg zur nächsten Attraktion begann uns ein toller Hund, den wir "Perro" ( spanisch = Hund) nannten, zu begleiten. Für insgesamt 7h folgte er uns, ehe wir ihn ablenkten um ungestört im Supermarkt einkaufen zu können. Danach war er leider verschwunden, sehr schade! Perro folgte uns auf jeden Schritt und beinahe wäre er auch dank eines Leckerchens gerutscht (siehe Foto).

Abends suchten wir uns erschöpft einen Camping-Platz und übernachteten. Am nächsten Morgen gingen wir zu einem kleinen Wasserfall und ruhte uns dort lange in der Sonne aus. Dieser kleine Wasserfall, für uns persönlich der schönste Ort in Tandil, war nichtmals in der Touristenkarte eingezeichnet. Umso besser für uns, denn dadurch war der Ort nicht extrem überlaufen!

Nachmittags schauten wir uns noch ein Denkmal auf einem anderen Berg zu Ehren des Generals San Martin an und ließen es uns nicht nehmen, einmal auf seinem Pferd Probe zu sitzen. Abends entspannten wir uns noch etwas in der Stadt und fuhren um 23:00 zurück, um gegen 9:00 wieder in Cardales zu sein. Ein anstrengendes abenteuerliches Wochenende!

Den Montag heute, habe ich zur Erholung genutzt.

Achja die 10h Anreise und Abreise mögen lang erscheinen, doch für argentinische Verhältnisse ist das nicht sehr weit. Die Zugtickets hin und zurück haben ca 10€ gekostet. Da zahlt man sogar mehr für eine Bahnfahrt von Korschenbroich nach Düsseldorf, wenn ich mich richtig erinnere!

Tag der deutschen Einheit und Wochenende

Sonntag, 05.10.2014

Am Freitag wurde an meiner Schule der Tag der Deutschen Einheit gefeiert. Über Wochen wurde diese Veranstaltung mit Vorträgen von Liedern, kleinen Theaterstücken und Filmen vorbereitet. Die Sporthalle wurde dekoriert und zahlreiche Eltern kamen, ein schöner Vormittag. Nachmittags half ich noch im Gemüsegarten um anschließend den Friseur zu besuchen. Dieser wollte die Fotos, wie ich meine Haare haben will, nicht sehen und sagte lediglich "vertrau mir". Er nahm den Rasierer in die Hand und legte los. Die Haare sind mir zwar jetzt etwas zu kurz, aber die wachsen ja wieder. Alle anderen Gäste im Herrensalon haben sich köstlich amüsiert, wie penibel ich war

Danach machten Max und ich uns auf den dreistündigen Weg in die Haupstadt um einen Couchsurfing Kontakt zu treffen, der uns eine Bar mit einer schönen Aussicht zeigen wollte. Die Aussicht warr ganz schön, der Typ uns jedoch nicht sympathisch. Danach gingen wir zum Couchsurfing Kontakt von letzter Woche, Marcelo. Wir kauften gemeinsam ein (2kg Fleisch) und kochten. Zum Fleisch gab es köstliche Süßkartoffeln mit Zwiebeln. Danach entspannten wir gemeinsam und tranken ein bisschen etwas. Abends (um 2:00 nachts) gingen Max und ich noch in eine schöne Studentenbar um irgendwann in den frühen Morgenstunden ins Bett zu fallen.

Den nächsten Morgen verbrachten wir entspannt im Bett und guckten das Spiel Dortmund-Hamburg. Währenddessen schlürften wir gemütlich Mate (koffeinhaltiges Nationalgetränk der Argentinier) zum Aufwachen und aßen leckere Teilchen. Nachmittags traf sich Max mit einem anderen Couchsurfing Kontakt zum Cafe-Trinken, während ich mich mit einigen Leuten zum Fußballspielen verabredet hatte. Abends fuhren wir in strömendem Regen nach Hause und kamen klitschnass an. Heute, Sonntag, regnet es nach wie vor, weshalb wir zuhause bleiben. Hoffentlich wird das Wetter bald wieder besser!

Achja, wir haben im Bad eine ca. 10cm große Spinne, von der in der Regel jedoch nur die Beine zu sehen sind. Aber angeblich gäbe es in dieser Gegend keine gefährlichen Spinnen. Mal schauen, ob ich sie demnächst nochmal besser auf ein Foto kriege.

Alltag kehrt ein

Donnerstag, 02.10.2014

Bei mir ist jetzt langsam der Alltag eingekehrt, weshalb ich nicht mehr ganz so oft schreibe und mich nur noch alle paar Tage melde. Abwechseld helfe ich zur Zeit in den Sportstunden, im Deutschunterricht, im Kindergarten und im Gemüsegarten. Demnächst werde ich noch weitere Arbeitszeiten im angrenzenden Altersheim absprechen. Zudem werde ich den Mathematikunttericht begleiten.

Am Montagabend haben Max und ich einen ruhigen Abend verbracht, um uns vom Wochenende zu erholen. Am Dienstag waren wir bei einem Geburtstag von der Tochter eines gut befreundeten Deutschlehrers eingeladen. Mittwoch fuhr ich mal wieder abends in die Hauptstadt, um gemeinsam mit Jeremias einen Couchsurfing-Kontakt kennen zu lernen. Wir gingen also in einem typischen argentinischen Restaurant essen, in dem kaum Touristen anzutreffen sind. Für umgerechnet etwa 4€ bestellte ich dort ein leckeres Steak. Danach gingen wir gemeinsam mit ihm Beerpong spielen und schliefen abends bei ihm. Am nächsten Morgen machte ich mich auf zur Schule, um Nachmittags im Sportunterricht zu helfen.

Gleich gehen Max und ich zum Volleyball spielen. Achja, erste Reisepläne stehen:

Im Dezember soll es nach Iguazu und Mendoza gehen, im Januar fliege ich nach Ushuaia und fahre über den Nationalpark Torres del Paine, Calafate, El Chalten und Bariloche wahrscheinlich zurück. Im Juli soll es zum Park Talampaya und zum Cerro de los siette colores gehen. Wer sich informieren möchte, welche Landschaften Argentinien zu bieten hat, kann die Orte ja mal googlen.

Bis die Tage!