Nordreise Atacamawüste Chile

Donnerstag, 17.09.2015

In San Pedro de Atacama, am Rand der weltberühmten Atacamawüste,eine der trockensten Wüsten der Welt, ruhten wir uns den restlichen Nachmittag von der viertägigen sehr anstrengenden Bolivientour aus. Am folgenden Tag mieteten wir ein Fahrrad und ein Sandboard. Mit diesem Sandboard liefen wir bis zu 120m hohe Dünen hoch und fuhren sie anschließend auf dem Sandboard runter - ein Heidenspaß!

Doch nicht nur die Radtour, sondern auch das Sandboarden, sind in der Wüste extrem anstrengend. Man trocknet extrem schnell aus und hat ein ständiges Bedürfnis nach Wasser. Nach dem Sandboarden im Valle de la Muerte fuhren wir mit dem Fahrrad weiter ins benachbarte Mondtal zum Koyotenstein. Dieser, das Mondtal überlappende, Stein stellte sich als tolles Fotomotiv heraus und die Strapazen mehrere Kilometer hochzufahren, hatten sich gelohnt.

 

San Pedro de Atacama ist jedoch nicht nur für seine Wüste bekannt, sondern auch für seinen einzigartigen Sternenhimmel. So entschieden wir uns, eine geführte Sternentour zu buchen. Obwohl ich mich eigentlich nicht für Astronomie begeistern kann, muss ich sagen, dass es sich gelohnt hat. Ich habe viel über zahlreiche Sternenbilder gelernt und der Blick durch das Teleskop auf verschiedene Planeten und Sternbilder war einmalig, trotz extremer Kälte. Ein besonderes Highlight stellte der Planet Jupiter dar, der durch das Teleskop mitsamt seines Ringes gesehen werden konnte. Das unten zu sehende Mondfoto habe ich mit meinem Handy durch ein Teleskop gemacht.

Am folgenden Morgen ging es schließlich den gesamten Tag lang mit dem Bus weiter nach Purmamarca in Argentinien.